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Die bereits beschriebenen Wirkmechanismen des funktionalen Atem-Managements sind grundsätzlich auch in der Prävention anwendbar.

Wie eine physio-logische Atmung konkret gesundheitliche Probleme in anderen Teilbereichen lindern bzw. verhüten kann, möchte ich kurz an der 'Volkskrankheit Nr.1', dem Rückenschmerz, erläutern.

Die Erhöhung des Muskeltonus in der gesamten Körperhaltungsmuskulatur, die mit der funktional optimierten Atmung einhergeht, verbessert an sich schon den Antagonismus zwischen der vorderen und hinteren Rumpfmuskulatur, der u. a. für die Qualität der Aufrichtung der Wirbelsäule verantwortlich ist. Durch das gesteigerte Atemzugsvolumen wird die Wirbelsäule darüber hinaus mechanisch in beide Richtungen verlängert, nach unten durch die erhöhte Aktivität der Zwerchfellwurzel, nach oben durch den sich erweiternden Brustkorb. Sowohl die Nacken- als auch die Lendenlordose werden dabei positiv beeinflusst, der Abstand zwischen den einzelnen Wirbeln wird vergrößert, Bandscheiben und Wirbelkanäle werden entlastet.

Das kann bedeuten, dass Rückenschmerzen, die sowohl aufgrund muskulärer Verspannungen, als auch aufgrund verengter Nervenkanäle zustande kommen, geringer werden oder verschwinden. Osteochondrose, Bandscheibenvorfällen oder Lumbo-Ischialgie kann effektiv und nachhaltig vorgebeugt werden.

Ein einfacher Selbstversuch kann Ihnen davon einen Eindruck vermitteln: versuchen Sie zweimal aus dem Sitzen aufzustehen - einmal verbunden mit einer aktiven Ausatmung, das zweite Mal mit einer aktiven Einatmung. Vergleichen Sie das Gefühl für Leichtigkeit oder Anstrengung miteinander, und Sie werden spüren, wie eine physio-logische Atmung Ihr alltägliches Leben erleichtern kann.

 

 

 

 

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